Herrgottspfad

Auf dem Petersberg ruhte vor 1,5 bis 7 Millionen Jahren eine Kalkplatte auf Schichten von Cyrenenmergel und Rupeltone. Diese bildete ein ebenes Plateau, die Landoberfläche des Urrheins. Durch die Zertalung nach der Eiszeit vor ca. 1,5 bis 2 Millionen Jahren ist die Kalkplatte völlig verschwunden und hat den Petersberg mit seinem spitzen Gipfel zu einem isoliert stehenden Hügel modelliert.

Seine Höhe beträgt 246 m, mit einer langen Ausdehnung von Osten nach Westen. Die südliche Seite hat markante, unregelmäßige Ausbuchtungen von 10 bis 30 Grad Abdachung, die vor starken Nordwinden schützen.

Der Boden: Der Petersberg scheint ein riesiges Wassergebilde zu sein, mit mächtigen Anschwemmungen verschiedener Tongebilde, Kalkmergel und großen Zwischenlagern an Muschelkalk. Hier hat man große Anhäufungen an gut erhaltenen Muscheln der Gattung Pectunculus gefunden, die von der See und nicht aus dem Süßwasser stammen. Auf der südwestlichen Seite, in der Mitte des Berges, kommen auch etwas Löß und Lehm vor.

Impressionen